Mit Texten Geld verdienen: So baust du ein selbständiges Einkommen auf! | Content.de, Textbroker

Mrz 6, 2019 | Höllenpresse, teuflische Börsengedanken | 0 Kommentare

Heute erkläre ich dir, wie du mit Texten online Geld verdienen kannst.

Ich bin seit über 5 Jahren als freiberuflicher Autor tätig. Natürlich ganz ohne Arbeitgeber! Daher kann ich aus eigener Erfahrung berichten und die Geheimnisse der Branche auspacken. Wie viel du zum Beispiel an einem Tag verdienen kannst!

Schau dir diesen Beitrag als teuflisch gutes YouTube-Video an:

2011 habe ich meinen ersten Artikel geschrieben.

Damals war ich Student und wollte mir etwas dazuverdienen. Ich erhielt Bafög, was für Lebensmittel und Miete ausreichte. Aber das war es auch schon, so ein kleiner Urlaub war da nicht möglich. Außer natürlich Babuschka besuchen, doch da gabs 2 Wochen kostenloses Essen. Also hatte ich die Reisekosten schnell wieder drin.

Leben als Autor

Ich wollte mir etwas dazuverdienen, und suchte nach Möglichkeiten. Vielleicht hast du auch schon nach Geld verdienen im Internet gegoogelt. Und da landet man ja anfangs fast immer bei so Sachen wie bezahlten Umfragen. Aber da verdient man fast nur Cent-Beträge. Und für 50 Cent die Stunde arbeite ich nicht, das ist Zeitverschwendung.

»Aber Luzifer, jetzt machs nicht so spannend! Wie hast du mit Texten angefangen?«

Okay, ich fange ja schon an!

Hier siehst du, wie viel ich mit meinen ersten 10 Aufträgen verdient habe.

mit Texten Geld verdienen

Es sind alles eher kleinere Summen unter 3 Euro. Und ganz ehrlich: Für diese 2,16 Euro Aufträge habe ich damals jeweils eine Stunde gebraucht. Aber ich war wirklich fasziniert, ja fast schon geschockt, dass ich wirklich online Geld verdienen kann. Und ich wusste, mit der Zeit würde ich schneller werden und bessere Aufträge erhalten. So ist es dann auch gekommen.

Heute sieht mein Einkommen – zum Glück – ganz anders aus. Ich zeige dir später den Verdienst von über 10 Aufträgen auf meiner Lieblings-Plattform.

Wo kann ich mit Texten Geld verdienen?

Apropos Plattform, ich möchte dir die besten Anbieter vorstellen. In den letzten 8 Jahren sind viele Portale gekommen und gegangen. Daher würde ich dir raten, bei einem Marktführer zu arbeiten. Aber warum? Wenn du neu anfängst, musst du einen Probetext einreichen. Je nachdem, wie gut der bewertet wird, fällt dein Verdienst aus.

Und keine Sorge, du musst kein Sprachen-Genie sein. Ich hatte in der Schule nur eine 3 in Deutsch, manchmal auch eine 4. Also alles andere als gute Noten.

Ich nehme an, du möchtest auf Deutsch schreiben.

Dann gibt’s in Deutschland zwei große Anbieter für dich:

  • content
  • Textbroker

Ich habe beide Portale getestet und kann dir bereits jetzt spoilern: Beide Anbieter sind seriös und zahlen zuverlässig aus. Da musst du dir absolut keine Gedanken machen.

Bevor ich dir sage, welches Portal besser ist, noch eine wichtige Info. Vielleicht bist du noch ein wenig verwirrt, weil ich bisher immer vom »Texten« gesprochen habe.

Was ist überhaupt »Texten«?

Sagen wir, du studierst Informatik und möchtest dir etwas dazuverdienen. Oder du kennst dich einfach nur gut mit Computern aus.

Dann gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Du kannst für ein Online-Magazin arbeiten. Dafür suchst du dir die größten Portale heraus. Vielleicht hast du schon von chip.de gehört. Das ist ein sehr wichtiges IT-Portal. Tippe in Google »chip.de Texter« ein und voilla – es erscheinen spannende Nebenjobs. Es ist aber schwerer, an einen solchen Job zu gelangen.

2. Die zweite Option ist deutlich einfacher. Und ich würde sagen, langfristig attraktiver, da du dein Gehalt konstant steigern kannst. Jetzt sind wir nämlich wieder bei unseren Portalen content.de und Textbroker.

Es gibt einen großen Unterschied zu den Online-Magazinen. Die Magazine veröffentlichen den Artikel unter deinem Namen. Bei den Portalen arbeitest du als Ghostwriter, das heißt, du gibst alle Rechte an deinem Text ab. Der Auftraggeber bezahlt dich für den Text und kann ihn dann unter seinem Namen veröffentlichen. Du hast keine Rechte mehr an diesem Artikel.

Also verdienst du nur einmalig Geld am Artikel.

Tipp: Möchtest du die Rechte behalten, gibt es andere Optionen. Wie bereits erwähnt, kannst du für ein digitales Magazin schreiben. Oder du startest einen eigenen Blog und machst dort Affiliate Marketing.

Es gibt noch eine dritte Option, die erkläre ich dir aber ganz am Schluss. Ist in Deutschland ziemlich unbekannt, aber sehr spannend.

Okay, das waren eine ganze Menge an Informationen. Falls du ein bisschen verwirrt bist, mach dir keine Sorgen. Ich erkläre dir jetzt genau, wie du als Texter durchstarten kannst.

Zuerst musst du dich auf einer Plattform anmelden. Da hast du die Wahl zwischen content.de oder Textbroker. Ich habe damals bei Textbroker und content.de parallel angefangen. Und sehr, sehr schnell habe ich nur noch für content.de geschrieben.

Du fragst dich vielleicht: Wieso bevorzuge ich content.de?

Nein, ich werde leider nicht von diesem Portal bezahlt. Content.de bietet ein deutlich höheres Einkommen.

Ich habe dir den möglichen Verdienst beider Portale herausgesucht. Textbroker vergütet die zweithöchste Bewertung mit 1,3 Cent. Dafür brauchst du bei content.de nur die vierte Qualitätsstufe.

»Aber Luzifer, ist es denn so wichtig, ob ich 0,7 oder 1,3 Cent pro Wort verdiene?«

Ochja, das macht einen gewaltigen Unterschied. Das ist fast der doppelte Lohn! Ich wurde von content.de direkt mit 4 Sternen eingestuft. Und schon nach paar Monaten belohnte mich das Portal für gute Arbeit mit 4+ Sternen. Also eine Gehaltserhöhung von 1,3 auf 2,2 Cent pro Wort. Inzwischen arbeite ich fast nur auf Direct Order Basis. Das ist ein direkt an mich gerichteter Auftrag, den nur ich annehmen kann. Und da kann ich den Preis frei festlegen. Ich habe einen Preis von rund 5 Cent pro Wort eingestellt.

Und so sieht die Auftragsübersicht bei content.de aus. Du wählst eine Kategorie aus und schon erscheinen die Aufträge. Wenn du 4+ Sterne hast, kannst du alle Aufträge bis zu 4+ Sternen annehmen. Ganz easy, nicht wahr?

Ich kann dir aber wirklich content.de ans Herz legen. Die Bezahlung bei Textbroker ist schlechter. Und wenn du Auftraggeber bist, würde ich dir auch content.de empfehlen. Vielleicht hast du einen Blog und brauchst frische Artikel oder Ratgeber. Dann ist content.de wirklich super, um tolle Inhalte zu bekommen. Nutze bitte den oberen Link, wenn du dich als Auftraggeber anmelden möchtest.

Du kannst auch mich beauftragen, ich heiße dort Autor aus Leidenschaft.

Wie viel kann ich mit Texten verdienen?

Kommen wir nun zur großen Frage, auf die du lange gewartet hast. Ja, ich habe es spannend gemacht, ich weiß. Aber jetzt möchte ich dich nicht länger auf die Folter spannen. Ich schreibe kaum noch Artikel, da ich mich hauptsächlich passiv über Aktien und Co. finanziere. Höchstens einmal, wenn ich gerade wenig zu tun habe oder mir zum Beispiel ein neues Notebook gönnen möchte.

Geld verdienen mit Texten

Hier seht ihr so die Zeitspanne um Februar 2019 herum. Da war ich sehr faul, gleich zeige ich dir zwei Grafiken, wo ich mehr gearbeitet habe.

Aber noch zur Erklärung:

Ich schreibe ungefähr 500 Wörter pro Stunde. Also komme ich bei 4,5 bis 5 Cent pro Wort so auf 15 bis 30 Euro pro Stunde. 15 Euro, wenn ich nebenher auf Facebook surfe. 25 bis 30 Euro, wenn ich mich im Thema sehr gut auskenne. Das ist kein gigantisches Einkommen, aber ich kann immer schreiben, wann ich möchte.

So als Info, die meisten Autoren schaffen ungefähr 200 bis 800 Wörter pro Stunde. Brauche ich spontan 500 Euro für ein neues Tablet, arbeite ich eine Woche täglich 3 Stunden extra.

Ich bin ja jetzt in Lettland. Und dafür musste ich ein bisschen Geld sparen. Das habe ich im Juli 2018 getan, da ich meine Aktien und ETF-Sparpläne nicht vorzeitig anrühre.

Geld verdienen als Autor Einnahmen

Zur Finanzierung meiner Reise habe ich im Juli mit knapp 40 Artikeln einen größeren Auftrag angenommen. Alle so für ungefähr 60 Euro. An meinen besten Tagen, wo ich wirklich voll durchgepowert habe, kam ich auf über 200 Euro. Mit content.de könnt ihr wirklich nennenswerte Summen verdienen. Am Anfang solltet ihr aber klein anfangen. In den ersten Wochen verdiente ich damals auch nur 2 bis 5 Euro pro Stunde.

»Luzifer, du hast doch vorher noch von einer dritten Methode gesprochen!«

Keine Sorge, die möchte ich dir jetzt vorstellen.

3. Fiverr

Die letzte Methode ist fiverr. Das ist eine Plattform für Freelancer.

Im Vergleich zu content.de hast du dort keine Auftragsübersicht. Du bietest deine Dienste an. Dafür erstellst du ein Profil und eine Beschreibung über deine Dienstleistung.

Es ist ein internationales Portal und das ist super. Deutsch ist nämlich eine gefragte Sprache, die eher wenige Menschen beherrschen. Englische Texte sind deutlich billiger wegen der günstigen Konkurrenz aus Indien.

Du kannst auch Blogartikel von Englisch auf Deutsch übersetzen.

Hier siehst du, was du verdienen kannst. Die Angebote unterscheiden sich gewaltig. Eine verlangt für 100 Wörter 18,47 Euro, ein anderer Texter schreibt 300 Wörter für 4,62 Euro.

Für den Anfang möchte ich dir einen Tipp mitgeben: Verlange weniger Geld, um mehr Aufträge zu erhalten. Dann steigst du nämlich im Ranking und wirst sichtbarer für neue Auftraggeber. Und dann erhöhst du deine Preise. So verschaffst du dir einen Vorteil zu anderen Autoren.

Du kannst fiverr natürlich auch als Auftraggeber nutzen. Sagen wir, du hast einen Blog und brauchst Texte oder Grafiken. Dafür ist fiverr eine günstige und tolle Lösung. Nutze den oberen Link, um dich als Auftraggeber anzumelden!

Das waren meine Tipps über Geld verdienen mit Texten direkt aus der Finanzhölle. Schreib ein Kommentar, was du vom Leben als Autor hältst! Und wir sehen uns beim nächsten Beitrag!